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Erste Hilfe bei Zahnspangenproblemen

Erste Hilfe bei Zahnspangenproblemen

Auch bei einer sorgfältig geplanten kieferorthopädischen Behandlung kann es im Alltag gelegentlich zu kleinen Problemen kommen – etwa wenn ein Draht piekt, eine Spange drückt oder sich etwas gelockert hat. In den meisten Fällen lassen sich solche Situationen mit einfachen Sofortmaßnahmen gut überbrücken, bis wir uns darum kümmern können.


Maßnahmen

Bei Unsicherheiten kontaktieren sie uns bitte umgehend oder rufen sie beim zahnärztlichen Notdienst an. Tel: 116117

  • Draht piekt
    Den störenden Bereich mit Zahnspangenwachs (alternativ zuckerfreiem Kaugummi) abdecken. Falls möglich, das Drahtende vorsichtig mit dem Fingernagel oder einem sauberen Bleistift zurückbiegen.

  • Schmerzen oder wunde Stellen
    Wachs auf die störenden Bereiche (z. B. Brackets oder Drähte) aufbringen. Bei gereizter Mundschleimhaut kann eine Kamillentee-Spülung die Heilung unterstützen. Bei stärkeren Beschwerden oder Unsicherheit bitte unseren zahnärztlichen Notdienst kontaktieren.

  • Herausnehmbare Zahnspange drückt
    Leichte Druckgefühle sind nach einer Anpassung normal. Halten die Schmerzen jedoch länger an oder werden stärker, melde dich bitte bei uns.

  • Retainer oder feste Zahnspange locker
    Bitte setze dich möglichst zeitnah mit unserer Praxis in Verbindung, damit wir die Situation beurteilen und beheben können.

  • Bogen herausgerutscht
    Falls möglich, den Bogen vorsichtig mit den Fingern oder einer sauberen Pinzette wieder in das Röhrchen einsetzen. Anschließend den Bereich mit Wachs abdecken und einen Termin bei uns vereinbaren.


Infos & Fragen

Weitere hilfreiche Informationen und Antworten auf häufige Fragen rund um die kieferorthopädische Behandlung findest du nachfolgend in unseren Info- und Fragen-Tabs.

1. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten, wenn eine medizinisch notwendige Fehlstellung vorliegt. Wir prüfen das und rechnen direkt mit der Kasse ab – Sie zahlen zunächst einen Eigenanteil, der nach Abschluss zurückerstattet wird.

Bei Erwachsenen zahlt die gesetzliche Krankenkasse nur in seltenen, schweren Fällen. Private Versicherungen übernehmen je nach Tarif einen Teil der Kosten. Wir erstellen Ihnen vorab einen Heil- und Kostenplan. Eine Zusatzversicherung vor dem ersten Termin abzuschließen ist sehr sinnvoll.

2. Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Das hängt von der Ausgangslage ab. Einfache Korrekturen können nach 12 bis 18 Monaten abgeschlossen sein, komplexere Fälle dauern zwei bis drei Jahre. Bei der Erstuntersuchung geben wir Ihnen eine realistische Einschätzung.

3. Tut eine Zahnspange weh?

In den ersten Tagen nach dem Einsetzen oder nach einer Anpassung können die Zähne druckempfindlich sein – das ist normal und zeigt, dass die Spange wirkt. Richtige Schmerzen sollten nicht auftreten. Falls doch etwas drückt oder reibt, passen wir das sofort an.

4. Kann ich mit einer Spange normal essen?

Mit einer festen Spange sollten Sie auf sehr harte oder klebrige Lebensmittel verzichten – zum Beispiel Nüsse, Karamell oder hartes Brot.

5. Wie oft muss ich zur Kontrolle?

 Bei einer festen Spange etwa alle 6 bis 8 Wochen. Die Termine sind kurz – meistens 15 bis 20 Minuten.

6. Kann man auch als Erwachsener noch eine Zahnspange tragen?

Ja, definitiv. Etwa jeder dritte Patient in unserer Praxis ist über 18. Zähne lassen sich in jedem Alter bewegen, solange Zähne und Zahnfleisch gesund sind. Viele Erwachsene entscheiden sich für transparente Schienen, weil die im Alltag kaum auffallen.

7. Wie pflege ich die Zähne mit einer Zahnspange?

Gründliche Zahnpflege ist während der Behandlung besonders wichtig. Wir zeigen Ihnen genau, wie Sie auch mit Brackets gut putzen. Zusätzlich helfen Interdentalbürsten und Mundspülung. 

8. Was passiert, wenn ich einen Termin verpasse?

Gelegentlich kann das vorkommen – sagen Sie uns einfach rechtzeitig Bescheid, dann verschieben wir den Termin. Aber: Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, damit die Behandlung planmäßig verläuft. Längere Pausen können den Erfolg verzögern.

9. Gibt es Alternativen zur klassischen Metallspange?

Ja. Es gibt zahnfarbene Keramikbrackets, die deutlich unauffälliger sind. Welche Methode am besten passt, besprechen wir gemeinsam – je nach Fehlstellung, Alter und persönlichen Wünschen.

10. Was ist, wenn nach der Behandlung ein Zahn wieder schief wird?

Deshalb gibt es die Retentionsphase. Mit einem fest eingeklebten Draht oder einer Schiene sichern wir das Ergebnis langfristig. Falls trotzdem etwas passiert, sprechen Sie uns an – oft lässt sich das mit geringem Aufwand korrigieren.